Adobe bietet für Kreative einige interessante Beta Versionen zum kostenlosen herunter laden. Die Programme befinden sich noch oder sogar aktuell nicht mehr in Entwicklung, aber man kann schon recht gut damit arbeiten.

Adobe Edge

Edge könnte man als offenen Nachfolger von Flash bezeichnen. Man kennt ja die Problematik, dass Flash nicht bei jedem beliebt ist und z.B. auch auf allen iOS Geräten nicht läuft. Der offene Quasi-Nachfolger, der eigentlich überall läuft, ist HTML5. Mit Edge erzeugt man interaktive Web-Inhalte, die auf HTML5, CSS3 und JavaScript aufbauen. Dynamisches HTML eben.

http://labs.adobe.com/technologies/edge/ (Anmeldung erforderlich)

Adobe Muse

Bei Muse handelt es sich um einen kleinen Dreamweaver für den Hausgebrauch. Webseiten erstellen ohne eine Ahnung des darunter liegenden Code zu haben. WYSIWYG (What you see is what you get) Editor für Grafiker ohne Programmierkenntnisse, oder eben für Jedermann, der mal schnell eine Seite basteln möchte.

http://muse.adobe.com/

Adobe Project Rome

Das Project Rome war ein Experiment und wurde bereits beendet. Ein umfassende Publishing-Lösung mit der man Layouts erstellen kann und als Flash, PDF und als dynamisch Webseite exportieren kann (eigentlich nur ein HTML-Container mit Flash-Datei). Interessantes Interface und eigentlich recht brauchbar. Edge könnte man auch hier als moderneren Nachfolger bezeichnen. Aber hiermit lassen sich trotzdem definitiv ein paar nette Sachen machen.

http://rome.adobe.com/

Und gleich noch ein spannendes Bundle oben drauf. 10 Anwendungen für 49,99$ anstatt 630$.

  • Corel Painter 4 Essentials (99,99 US-Dollar): Kleiner Version einer mächtigen Illustrations-Software. Malen wie in echt.
  • RapidWeaver (79,99 US-Dollar): Web-Editor. iWeb Pro könnte man sagen.
  • Banner Zest Pro (129,00 US-Dollar): Banner in HTML5 und Flash erstellen.
  • PostBox (29,95 US-Dollar): Email-Software.
  • DEVONthink Pro (79,95 US-Dollar): Informations- und Ideenverwaltung.
  • Swift Publisher + Extras (54,95 US-Dollar): Satz und Seitenlayout.
  • Disk Drill Pro (89,00 US-Dollar): Daten-Rettung.
  • Voila (29,99 US-Dollar): Screenshots erstellen.
  • CheckUp (33,29 US-Dollar): Diagnose-Software.
  • Fumy (9,99 US-Dollar): Zeichnen mit Raucheffekten.

Die ersten 9000 Käufer bekommen noch einen kleinen Bonus.

CleanMyMac (29,95 US-Dollar): Wartungs-Software.

http://maclegion.com/

ies4osx_128

Letzte Woche habe ich über VirtualBox berichtet, auch mit dem Hintergedanken für Webdesigner die erstellten Seiten im Internet Explorer testen zu können. Heute möchte ich euch eine Möglichkeit vorstellen den Internet Explorer direkt nutzen zu können ohne vorher ein komplettes Windows installieren oder starten zu müssen.

ies4osx – Internet Explorer for OS X nutzt die Wine Portierung Darwine um die Windows Version vom Internet Explorer innerhalb einer X11 Umgebung auszuführen. Das ganze ist natürlich nicht so elegant und integriert wie eine native Version, ist allerdings doch schmaler als vorher eine Virtuelle Maschine mit komplettem Windows einzurichten. Und das ganze ist auch noch ziemlich automatisiert und ganz einfach.

Zuerst ladet ihr euch die aktuelle Darwine Version herunter und installiert diese in Programme (wichtig, denn in meinem Unterordner Tools hat der Installer Darwine nicht gefunden). Tiger Nutzer müssen vorher X11 von der Tiger Disc nach installieren.

http://www.kronenberg.org/darwine/

Dann ladet ihr euch die aktuelle ies4os Version herunter:

http://www.kronenberg.org/ies4osx/

Einfach ausführen, und den Anweisungen folgen. Im Standard installiert der Installer die Version 6, was für mich auch korrekt und völlig ausreichend ist. Alternativ unterstützt die Software offiziell aber auch die Versionen 5 bis 7.

Die Installation dauert eine Weile, weil der Internet Explorer und die benötigten Bibliotheken herunter geladen und eingerichtet wird. Als Ergebnis habt ihr dann aber auf eurem Schreibtisch eine Verknüpfung mit der ihr direkt im OS X einfach nur den Internet Explorer starten könnt.

Der Start dauert etwas länger als vielleicht ein reines OS X Programm benötigen würde, weil eben vorher X11 gestartet wird. Aber ist alles im Rahmen und der Internet Explorer lässt sich danach flüssig und problemlos nutzen.

Viel Spaß beim Testen eurer Internetseiten und danke für die Erstellung dieses hilfreichen Tools.

http://www.kronenberg.org/